Die KFZ-Herstellung ist immer noch einer der größten Industriebranchen Deutschlands. Mit Traditionsmarken wie beispielsweise Audi, Opel, Ford und Volkswagen haben somit auch die deutschen Hersteller hierzulande nach wie vor einen großen Marktanteil. Allerdings hat der Firmenstandort Deutschland seinen Preis, der sich sowohl in den Anschaffungs- als auch Unterhaltungs- und Ersatzteilkosten niederschlägt. Reparaturen und Durchsichten in einer Vertragswerkstatt der jeweiligen Marke sind über den Ersatzteilpreis hinaus ebenfalls sehr teuer.
Eine Alternative bieten preiswerte Mittelklasse-Fahrzeuge aus dem Ausland. Früher als geringwertige Modelle mit schnellem Verschleiß und geringem Wiederverkaufswert verschmäht, sieht man heute immer öfter Hyundai, Kia und andere ausländische Marken auf Deutschlands Straßen. Betrachtet man zum Beispiel das Modell Hyundai Sonata, so steht dieses Modell in Bezug auf die schnittige Optik deutschen Fahrzeugen in nichts nach. Auch Motorleistung und Verarbeitungsqualität haben sich bei dem Koreaner entschieden verbessert. In diversen Pannenstatistiken taucht das Modell Hyundai Sonata sogar vor vergleichbaren deutschen Fahrzeugen der Mittelklasse auf. Dies dürfte auch die schärfsten Kritiker davon überzeugen, dass Hyundai durchaus konkurrenzfähig ist.
Original-Ersatzteile waren in früheren Zeiten bei Hyundai wie auch anderen ausländischen Anbietern sehr teuer. Damit relativierte sich der vergleichsweise günstige Anschaffungspreis sehr schnell. Besonders für Viel- und Langzeitfahrer waren daher ausländische Fahrzeuge ein Tabu. Heute hat sich das Blatt gewendet. Es werden nicht nur hochwertige Materialien mit langer Lebensdauer verwendet, sondern auch innovative Verarbeitungsverfahren eingesetzt. Eines hat sich allerdings nicht geändert. Ausländische Fahrzeuge werden immer noch wesentlich günstiger angeboten als die vergleichbaren Modelle aus deutscher Herstellung.