In der kalten Jahreszeit ereignen sich auf Grund der schlechten Witterungsbedingungen immer häufiger Unfälle. Schlechte Sicht auf Grund von Nebel, rutschige Fahrbahnen und die früh eintretende Dunkelheit führen dazu, dass die Fahrt mit dem Automobil zu einem gefährlichen Erlebnis werden kann.
Ein unzureichend vorbereiteter Fahrer, sowie ein schlecht ausgerüstetes Auto tragen ebenfalls zu einem erhöhten Unfallrisiko bei. Eine der häufigsten Unfallursachen sind abgefahrene Reifen, die dazu führen, dass der Bremsweg um ein Vielfaches verlängert wird. Kommt es dann zu einem Unfall muss der Autobesitzer entscheiden ob sich eine Reparatur noch lohnt, oder ob der verunfallte Wagen verkauft werden sollte. Häufig übersteigen bei einem älteren Modell die Reparaturkosten den eigentlichen Wert des Wagens.
Der Verkauf des kaputten Autos erfolgt in den meisten Fällen an Autohändler, die sich auf den Auto Ankauf spezialisiert haben. Der beim Verkauf des Unfallwagens erzielte Preis muss der Versicherung mitgeteilt werden. Dieser Preis wird dann vom Zeitwert des Autos abgezogen. Die Differenz zwischen Zeitwert und Verkaufswert wird durch die Versicherung erstattet. So erhält der Fahrzeughalter den aktuellen Wert des Fahrzeugs, obwohl der Verkaufspreis durch den Unfall verringert wurde.
Die Organisation des Verkaufs von einem Unfallwagen kann mittlerweile recht komfortabel durch Angebote im Internet organisiert werden. Beim Unfallwagen Ankauf sollten jedoch einige Besonderheiten berücksichtigt werden. Häufig wird nach einem Unfall das Fahrzeug sofort auf das Gelände eines Autoverwerters gebracht. Diese Zwischenlagerung ist bei einem kaputten Auto zwingend erforderlich, da eine beschädigte Motortechnik durchaus die Umwelt schädigen kann.
Durch die professionelle Lagerung wird dieser Verschmutzung vorgebeugt. Die Zwischenlagerung wird durch den Händler leider nicht umsonst übernommen. Die Lagerung des Fahrzeugs kann durchaus bis zu 20 Euro pro Tag betragen. Eine so hohe Standmiete ist, bei einem Verkaufspreis von wenigen hundert Euro, ein nicht zu vernachlässigendes Detail welches bei der Beurteilung des Verkaufspreises berücksichtigt werden sollte. Das Unfallopfer sollte auch bedenken, dass die Abmeldung des Kfz nicht immer von dem aufkaufenden Händler durchgeführt wird. Viele Autobesitzer gehen davon aus, dass dieser Schritt, nach dem Verlust der Fahrtüchtigkeit durch den Unfall nicht mehr nötig ist. Dies ist jedoch ein Irrtum. Professionelle Autohändler übernehmen zwar in den meisten Fällen, jedoch nicht immer, die Abmeldung des Unfallwagens als Service für den Verkäufer ohne dafür eine Gebühr zu verlangen. Werden diese Besonderheiten des Verkaufs eines verunfallten Autos berücksichtigt, kann auch ein beschädigtes und nicht reparables Auto relativ problemlos verkauft werden.