Ein Coupé ist eine Sonderform der Limousine und wird der Kategorie der geschlossenen Fahrzeuge zugerechnet. Der Begriff „Coupé” stammt aus Frankreich, wo eine Kutschenart diese Betitelung inne hatte. Diese Kutsche hatte auch nur 2 Sitzplätze und sah, von der Seite betrachtet, aus wie ein Viersitzer, bei dem die vordere Sitzpartie einfach weg geschnitten wurde.
Der wesentliche Unterschied zwischen Limousine und Coupé liegt in der B-Säule. Bei der Limousine ist sie normalerweise vorhanden. Das Coupé besitzt keine, wodurch das Dach des Autos in der Regel kürzer, gewölbter und auslaufender ist, als das der Limousine.
Die fehlende B-Säule ist jedoch kein wesentliches Kriterium für ein Coupé, sondern nur ein Unterscheidungsmerkmal zur Limousine. Vielmehr zeichnet sich das Coupé durch fließende Linien und Übergänge aus. Außerdem sind laut engerer Definition maximal 2 Türen erlaubt, die Seitenscheiben der Türen sollten rahmenlos gefasst sein und die C-Säule hat aus einem Fließheck zu bestehen.
Als Coupé darf sich zur heutigen Zeit jedoch jedes Auto bezeichnen, selbst wenn es nicht den Kriterien entspricht. Ein Grund für die freie Klassifizierung sind moderne Autos, die sich mit dem klassischen Coupé- oder Limousinen-Begriff nicht in Einklang bringen lassen.
Heute werden Coupés noch einmal unterteilt: in Sportcoupés und Gran Turismo (GT). Erstere werden direkt von einer Limousine abgeleitet. Oder besser gesagt: Limousinen werden soweit modifiziert, um ein Coupé zu erhalten. Die Gran Turismos hingegen sind in der Regel vollständige Eigenentwicklungen und von Anfang an als Coupé konstruiert.