Der Begriff „Kombi” ist eine Abkürzung und steht für „Kombinationskraftwagen”. Die Bezeichnung leitet sich von der Funktionsweise des Kombis ab: Zum einen kann er Lasten transportieren wie ein LKW, zum anderen auch Personen wie ein herkömmlicher PKW.
Im engeren Sinne der Definition werden Kleinbusse oder Vans als Kombis bezeichnet. Mittlerweile ist es jedoch so, dass sich nahezu jeder Mensch unter einen Kombi eine Limousine mit großes Innenladefläche vorstellen, die ein verlängertes Dach und eine zusätzliche D-Säule besitzt und deren Heckklappe nahe senkrecht ist.
Zumeist sind Kombi-Modelle preisintensiver, als vergleichbare Limousinen. Grund sind höhere Kosten in der Produktion was wiederum auf den größeren Bedarf an Materialien zurückzuführen ist: Die Heckklappe ist z.B. erheblich größer als bei herkömmlichen Automobilen, es müssen zwei weitere Seitenscheiben eingebaut werden, die Hinterachse ist verstärkt usw…
Bis Mitte der 80er Jahre wurden Kombis vornehmlich von Handwerkern oder Kleingewerbebetreibenden genutzt. Für sie war der Kombi perfekt. Er bot sehr viel Stauraum (z.B. für Werkzeuge oder kleinere Bauwaren) und man kam schnell mit ihm ans Ziel.
Dieses Image gehört aber schon längst der Vergangenheit an. Der Kombi ist familien- und businesstauglich geworden. Auch in den oberen Mittelklassen wird zu den meisten Modellen eine Kombivariante angeboten. Manche Fahrzeugmodelle werden sogar mehrheitlich als Kombi verkauft (bei dem VW Passat liegt der Anteil zum Beispiel bei 70%). Einzig und allein die Oberklasse ist ein Terrain, in das der Kombi noch nicht Einzug gehalten hat. Aber das ist nur eine Frage der Zeit…