Die Automobilhistorie: Eine lange Fahrt mit vielen Schlaglöchern

Bereits 100 Jahre vor unserer Zeitrechnung begann die Geschichte des Automobils, als eine Maschine entwickelt wurde, die die Grundelemente des heutigen Automobilmotors enthielt. Schöpfer dieser einfachen und zugleich genialen Erfindung war der Grieche Heron von Alexandria. Er fertigte einen Zylinder an, in den er Wasser füllte und führte von oben einen Kolben hinein, den er dank eines Gegengewichtes in der Schwebe hielt. Unter dieser Konstruktion zündete er Feuer an, welches das Wasser erhitzte. Aufgrund des dadurch entstehenden Dampfes bewegte sich der Kolben in die Höhe und nachdem der Dampf wieder abkühlte, ging der Kolben wieder nach unten. Auf diesem Prinzip beruhen auch Dampfmaschine und Verbrennungsmotor.

Leider wurden damals, wie so oft in der Geschichte der Menschheit, Erfindungen gebraucht, die Kriege gewinnen und nicht Arbeiten auf Äckern erleichtern sollten. So verschwand diese bahnbrechende Entwicklung in der Versenkung und es zogen fast 2000 Jahre ins Land, bis der Engländer Richard Trevithick 1801 erstmals einen dampfbetriebenen Wagen entwickelte, der per Definition auch als „Automobil” gelten darf.

1839 entwickelte dann Robert Anderson das erste Elektrofahrzeug, 1860 stellte Etienne Lenoir den ersten betriebsfähigen Gasmotor fertig, bevor Nikolaus August Otto 1876 ein Patent für den so genannten Viertaktmotor einreichte.
Und am 3. Juli 1886 begann dann die Entwicklung von Autos mit Verbrennungsmotoren, die mit denen heutiger Zeit vergleichbar sind, als Karl Benz das erste Automobil dieser Art fertig stellte.

Aufgrund der hohen (und auch heute noch gültigen) Ansprüche an Autos, welche Reichweite und Geschwindigkeit angehen, setzte sich als einzig logische Konsequenz der Benzinmotor durch, der diesen Anforderungen voll und ganz gerecht wurde und heute noch wird…

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