Ursprünglich wurde der Begriff „Limousine”, der aus der französischen Region Limousin stammte und einen Kutschtyp bezeichnete, auf sämtliche geschlossene Fahrzeugtypen angewendet. Im Automobilbau wurde aber aufgrund des immer größer werdenden Produktkataloges der Ruf nach einer Kategorisierung laut und so wurde aus der allgemein gebräuchlichen Bezeichnung für geschlossene Autos „Limousine” eine Unterkategorie.
Somit wurde erreicht, dass sich die Bauformen Cabriolet, Roadster und Limousine auch auf begrifflicher Ebene unterschieden. Das Coupé als eine Unterart der Limousine, wurde später eingeführt. Heute ist es so, dass zweitürige Limousinen aus Gründen der Vermarktung ebenfalls als Coupé ausgewiesen werden.
Man kann zwischen zwei- und viertürigen Stufenhecklimousinen, sowie drei- und fünftürigen, selten auch zweitürigen Fließhecklimousinen unterscheiden.
Limousinen werden auch gerne in die Länge gezogen, um noch mehr Platz im Innenraum zu ermöglichen, sodass man sogar die ganze Nacht mit ein paar Freunden Party in einen machen kann und dabei gemütlich sitzen kann und sich aus dem an Bord befindlichen Kühlschrank bedienen kann. Es handelt sich hierbei um die immer beliebter werdenden Stretchlimos.
Bei einem Umbau von normaler Limousine zur Stretchlimo gibt es verschiedene Möglichkeiten, die von einfach bis sehr komplex reichen. Man kann zum Beispiel die B-Säule des Autos wegschneiden und sie mit einem ca. 1 m langen Zwischenstück versehen. Man kann jedoch auch die B-Säule entfernen, die Rad-Achsen verstärken oder weitere hinzufügen, bestehende Sitzbänke vergrößern oder neue einbauen, die Türen verlängern, einen Pool einbauen usw. Die Möglichkeiten sind schier unerschöpflich. Es gibt nur eine Vorschrift: Länger als 8 m dürfen die Limousinen im XXL-Format nicht sein.