Karosserietypen: Unterscheidungsmerkmal Nr. 1 bei Automobilen

Mit Bauform bzw. Bauart eines Fahrzeuges ist der Konstruktionsaufbau seiner Karosserie gemeint. Aus Sicherheitsgründen werden an die Karosserien von PKWs besondere Anforderungen hinsichtlich Festigkeit und Verformbarkeit bei eventuellen Unfällen gestellt. Daher besitzen die Karosserien eine stabile, mehr oder weniger starre Fahrgastzelle, während Bug- und Heckpartien als Knautschzonen verformbar sind. Karosseriebauformen können in unterschiedlichen Größen und Fahrzeugklassen verwendet werden und viele Bezeichnungen stammen sogar noch aus Zeiten der Kutschen oder Pferdewagen. Aber nicht immer überlebten die ursprünglichen Merkmale einer bestimmten Kutschenform den Lauf der Jahre. So hat zum Beispiel die Kutschenform „Coupé” mit den Coupé-Ausprägungen im modernen Automobilbau recht wenig zu tun.

Karosseriebauformen können wie folgt unterschieden werden:

  • Limousine
  • Coupé
  • Kombi
  • Roadster
  • Cabrio
  • Kübelwagen
  • Misch- und Sonderformen

Diese Bauarten (mit Ausnahme der Misch- und Sonderformen) kann man noch einmal nach geschlossener (Limousine, Coupé, Kombi) und offener Bauformen (Roadster, Cabrio, Kübelwagen) klassifizieren. Bei der Limousine und dem Coupé kann man des weiteren auch noch anhand der Heckarten (Fließheck und Stufenheck) sondieren. Noch ein Kriterium der Einstufung von Automobilen sind die Anzahl der Türen. Bei dem Kombi wird die Kofferklappe mitgezählt, er kann also bis zu 5 Türen haben. Cabrios oder Roadster hingegen haben meist nur zwei Türen.

Autos sind häufig auch Statussymbole, die einem gesamten Lebensstil Ausdruck verleihen können. Das Cabriolet und der Roadster haben es schon oft genug bewiesen…

Leave a Reply