Laut Statistik sterben jährlich 1,2 Millionen Menschen weltweit bei Verkehrsunfällen oder deren direkte Folgen. Allein 5.400 Menschen finden davon auf deutschen Straßen ihren Tod.
Diese Zahlen sind zwar erschreckend, waren aber schon bedeutend höher. Denn dank der geordneten Verhältnisse im Straßenverkehr (z.B. „Penetration” von Verkehrsschildern; Gurtpflicht) und der ständig verbesserten Sicherheit in den Autos durch die Hersteller konnte man die letzten 30 Jahre einen kontinuierlichen Rückgang der Verletzten und Toten bei Unfällen verzeichnen.
Lag die Zahl 1971 noch bei 21.000 Verkehrstoten, steht sie heute, wie oben schon gesagt, bei 5.400. Angesichts der rapiden Verdichtung des Verkehrs seit den 60er und 70er Jahren ist das eine beachtliche Leistung.
Eigentliches Ziel der Automobilkonzerne ist es jedoch nicht, Unfälle dank der passiven Sicherheitssysteme in den Autos (Airbags, Gurtsysteme, Knautschzonen usw.) möglichst glimpflich ausgehen zu lassen, sondern diese im Voraus zu verhindern. Behilflich dabei sind aktive Systeme wie ABS und ESP, diese verhindern einerseits, dass die Räder beim Bremsen blockieren und das Auto dadurch ausbricht. Andererseits regulieren sie die bei Beschleunigung auf die Achsen (und letztendlich die Reifen) übertragene Kraft, um so einen Haftungsverlust zu verhindern. Denn gibt man zuviel Gas, passiert es schnell, dass die Reifen durchdrehen. In einer Kurve wäre das nur suboptimal…
Aber nichtsdestoweniger sind 5.400 Verkehrstote im Jahr zu viel. Sollte aber auch weiterhin so viel Wert auf die Sicherheit beim Fahren gelegt werden, wird sich auch diese Zahl hoffentlich noch weiter minimieren….