Reisen im Auto: Es gibt nichts Schöneres

Der Anteil derjenigen, die das Auto als Transportmittel zum Erreichen des Urlaubsortes gewählt haben, lag 2007 bei ca. 43 %. Das sind zwar knappe 10 % weniger, als im Jahr 1995, aber das Automobil stellt somit das meist genutzte Fortbewegungsmittel gen Urlaub dar.

Das Reisen mit dem Auto zur bevorzugten Form der Raumüberbrückung zwischen Heimat- und Ferienort wurde, war abzusehen. Mit zunehmenden Mobilisierungs- bzw. Motorisierungsgrad in Deutschland, welcher in den 50er Jahren seinen Ursprung hatte, wurden Automobile für Urlaubsfahrten zunehmend interessanter. Zuvor hatte man lediglich die Möglichkeit, mit Bussen, Zügen oder dem Fahrrad längere Distanzen zurückzulegen.

1950 gab es in Deutschland lediglich eine halbe Million Autos. Diese Zahl stieg bis 1960 aber rapide an und erreichte den Wert von 3,7 Millionen. Kurz darauf lösten Autos Züge als wichtigstes Urlaubs-Verkehrsmittel ab.

Vor allem Österreich und Italien haben es den Deutschen aufgrund ihrer Nähe angetan. Und sie boten alles, was Deutschland nicht hatte: Wirklich hohe Berge und ein „echtes” Meer. Österreich ist ja eh ein Nachbar Deutschlands und nicht schwer zu erreichen. Aufgrund der 1967 freigegebenen Brenner-Autobahn konnte man von nun an auch Italien noch problemloser erreichen.

Dank der technischen Entwicklung können heute auch große Reichweiten zurückgelegt werden. So ist es sogar möglich, nicht zuletzt der mehr oder weniger durchgehenden Asphaltierung der Straßen geschuldet, um die ganze Welt zu fahren. Und wenn man ein Wohnmobil und genug Zeit besitzt, ist es sogar ein Muss, nationale Grenzen bei der Auswahl des Urlaubs-Bestimmungsortes zu sprengen…

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