Automobile haben sich in den letzten 100 Jahren rasant entwickelt. Und das nicht nur im Hinblick auf Leistung, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit. Auch das Design hat mehrere (wenn auch nicht immer sehr glücklich verlaufende) Phasen durchschritten.
In der Mitte des letzten Jahrhunderts legte man eher auf praktische Dinge Wert: Das Gefährt sollte viel Stauraum bieten, einigermaßen schnell sein und auch möglichst viel Platz für die Familie bereit stellen können. Im Laufe der Zeit sind die Anforderungen, die an das Automobil gestellt wurden, aber um ein Vielfaches umfangreicher geworden.
Man muss einfach nur den VW-Käfer und den Smart vergleichen. Zwar wartet der VW-Käfer nicht mit übermäßig viel Platz auf, aber er erfüllt(e) die Grundfunktionen eines Automobiles voll und ganz. Im Smart hingegen kann man nicht einmal einen Getränkekasten transportieren, wenn ein Beifahrer daneben sitzt. Dafür findet man in der Stadt problemlos einen Parkplatz.
Welche Fortschritte auf technischer Ebene gemacht wurden, lässt ganz einfach anhand der Geschwindigkeitsrekorde darstellen. 1956 wurde die höchste, jemals auf Land erreichte Geschwindigkeit von 339 km/h gemessen, aufgestellt von Willhelm Herz auf einem 110 PS starken Motorrad. Schon 1997 schaffte es Andy Green bereits, die Schallmauer zu durchbrechen und seine Trust SSC (ein mit Turbinen eines Jets ausgerüstetem Raketenauto) auf 1229 km/h zu beschleunigen. Doch seither versuchen auch andere Teams, an dieser Bestmarke zu rütteln. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie es schaffen…
Bei Serienfahrzeugen mit Straßenzulassung wird der Geschwindigkeitsrekord vom Bugatti Veyron mit 407 km/h gehalten. Doch auch ihm ist die Konkurrenz auf den Fersen. Neue Windkanaltests haben jedoch ergeben, dass der Ultimate Aero TT von dem Hersteller SSC auf der Straße theoretisch 420 km/h fahren kann. Das aber muss er erst noch unter Beweis stellen…